DAY 1

Mar 03 2018

Magdeburg

DeutschlandDE

Halle

DeutschlandDE

Leipzig

DeutschlandDE

München

DeutschlandDE

Los geht es mit der weitesten, längsten und vermutlich interessantesten Reise unseres bisherigen Lebens.
Nachdem der Hauptbahnhof in Magdeburg das ganze Wochenende über gesperrt ist, sind wir mit dem Taxi zum Bahnhof Buckau im Magdeburger Süden gefahren. Als ob das noch nicht umständlich genug gewesen wäre, kam der Regionalzug mit zehn Minuten Verspätung in Halle an, sodass wir weiter nach Leipzig fahren und erst dort in den ICE nach München steigen konnten. Ab da verliefen die restlichen drei Stunden Fahrt bei Kaffee, einem kurzen Kartenspiel (Leona hat die erste Runde verloren und hatte dann keine Lust mehr 😂) und viel geplänkel am Handy wirklich entspannt.
In München angekommen, haben wir zunächst unsere Rucksäcke im Hotel abgestellt. Anschließend begaben wir uns auf die Suche nach etwas zu essen, bis wir.. Burger King fanden. Im Hauptbahnhof. 😂 Mit Fastfood und etwas Trash-TV haben wir unseren Abend ausklingen lassen.

DAY 2

Mar 04 2018

Flughafen München

DeutschlandDE

Airport Dubai

Vereinigte Arabische EmirateAE

Flughafen Bangkok

ThailandTH

Am zweiten Tag unserer Reise mussten wir sehr früh aufstehen und schon um 6:55 Uhr am Hauptbahnhof in München unsere S-Bahn zum Flughafen nehmen. 40 Minuten später waren wir da und konnten nach der Gepäckabgabe und dem Securitycheck (In München sogar mit Körperscanner!) erstmal ein wenig warten. Die Flughafenbediensteten waren sehr freundlich und haben uns immer weitergeholfen und haben uns sogar in eine Priorityschlange vor dem Securitycheck gelassen.
Als sich um halb 10 das Gate öffnete, fing das Abenteuer Thailand mit Emirates an. Mit reichlich Getränken, einer großen Filmauswahl im Bordunterhaltungssystem, einem leckeren Essen mit mehreren Gängen, Decken, Kissen und sogar 20MB WLAN gingen die ersten vier Stunden relativ gut rum. Allerdings wurde der Flug dann doch etwas Zäh. Und noch elf Stunden waren vor uns.. Deswegen fing ich an, diesen Text zu schreiben, während Leona sich bei einem Horrorfilm schüttelte.
Nach fünfeinhalb Stunden Flug in Dubai angekommen, waren wir bereits etwas erschöpft, sodass wir nur den Flughafen ein wenig erkundet und uns ausgeruht haben. Hier kamen schon die ersten Kulturschocks auf uns zu. Leona wurde teilweise komisch von den Arabern angeguckt. Vermutlich, weil sie kein Kopftuch trug? Als ich dann in unserem Gate auf die Toilette musste, habe ich ein Loch im Boden vorgefunden, was für europäische Verhältnisse alles andere als üblich ist, aber bereits in den Emiraten scheibt dies völlig normal zu sein. Foto folgt ;)
Der Anschlussflug nach Bangkok verlief etwas langwieriger, auch wenn der A380 moderner war, besser ausgestattet war und die Sitze etwas breiter waren. Allerdings überkam uns dann nach dem frühen Aufstehen die Müdigkeit, sodass wir nach dem Essen vesucht haben, zu schlafen. Das ist in der Economyclass aber nahezu unmöglich. Völlig übermüdet kamen wir am Flughafen BKK an und mussten dann auch noch etwa 20 Minuten anstehen, um einen Stempel in unseren Reisepass zu bekommen.
Als dies geschafft war, nahmen wir uns, zusammen mit einem US-Amerikaner ein Taxi zur Khao San Road, wo unser Hotel war.

DAY 3

Mar 05 2018

Als wir in Bangkok aus dem Flughafen rausgegangen sind, erlebten wir einen kleinen Wetterschock. Nachdem es in Magdeburg in den letzten Nächten regelmäßig bis zu -15° waren, waren es in Bangkok bereits um 8 Uhr morgens etwa 30°, hinzu kam die hohe Luftfeuchtigkeit, welche einem vorkam, als ob man in ein Tropengewächshaus kommt. Mit dem Taxi sind wir anschließend zu unserem Hotel gefahren, welches an der Khao San Road liegt, welche als die Partymeile Bangkoks gilt. Leona ist schon im Taxi eingeschlafen, während ich im Stau auf der Stadtautobahn die beeindruckende Skyline dieser Megametropole bewundert habe. Nach dem Check-in haben wir vier Stunden geschlafen und haben danach ersteinmal für ein paar Minuten das schöne Wetter im Hotelpool auf dem Dach genossen. Ein unglaubliches Gefühl, nach so einer langen Reise!
Nachdem wir endlich mal wieder geduscht haben, haben wir uns auf die Suche nach etwas zu Essen begeben. An jeder Straße stehen unzählige Verkaufswagen, welche von Fleischspießen über verdammt leckere Nudelgerichte und Insekten bis hin zu frischen Früchten alles verkaufen. Wir entschieden uns zunächst für ein paar Fleischspieße, eine Kokusnuss und Ananas. Die Dorian ("Stinkefrucht" - sie darf in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht transportiert werden) hat uns auch sehr geschmeckt. Der Geschmack erinnerte mich an eine Mischung aus Honigmelone und Banane.
Danach tranken wir ein Bier auf der Khao San Road, ehe wir uns eine Straße weiter eine halbstündige Fußmassage für umgerechnet je 4€ gegönnt haben.
Anschließend haben wir uns in eine Bar vor unserem Hotel gesetzt, wo wir zwei Nette Leute aus Karlsruhe kennengelernt haben, mit denen wir uns gut unterhalten haben. Um etwa halb 2 waren wir dann im Bett und hofften, am nächsten Tag fitter zu sein..

DAY 4

Mar 06 2018

Nachden wir endlich mal wieder ausgeschlafen haben, haben wir uns ein TukTuk zu einem riesigen Einkaufszentrum genommen, wo die Thais Stände und Läden haben und ihre Ware anpreisen. Mit westlichen Einkaufszentren nicht zu vergleichen. Erstmal haben wir dort in einem der drei riesiegen Foodcourts gegessen. Interessant war, dass ziemlich viele Thais und viele Studenten, welche man an ihrer einheitlichen Kleidung erkennt,dort gegessen haben. So habe ich mir für kleines Geld ein neues Ladekabel, neue FlipFlops, Tshirts und Tanktops gekauft. Eine kleine Unterwasserkamera für den weiteren Verlauf der Reise haben wir uns auch gegönnt. Nach etwa vier oder fünf Stunden in dem kalten Einkaufszentrum nahmen wir uns ein Tuk Tuk nach Chinatown. Dort angekommen, haben wir uns ersteinmal das riesige Essensangebot an den Straßenständen angesehen und uns ersteinmal für einen gemischten Insektenteller und für einen Skorpion am Stäbchen entschieden. Am meisten gefallen haben mir der Skorpion, Frösche, sehr kleine unidentifizierbare Insekten und Maden. Interessante Geschmäcker und wirklich empfehlenswert!
Anschließend suchten wir uns einen Stand, an dem äußerst viel los war und lernten einen Deutschen aus München kennen, mit dem wir dann auch gegessen haben. Ich hatte einen Meeresfrüchteteller mit Reis, Leona hat ein Omelette mit Reis gegessen. Zusätzlich haben wir uns noch einen Muschelteller geteilt. Und es hat alles sehr gut geschmeckt! Zum Nachtisch gab es eine ganze geschälte Kokusnuss, die man ersteinmal austrinken und danach essen konnte. Könnte ich jeden Tag so essen!
Mit Andi aus München gingen wir dann noch zwei Colas in einer Hotelbar trinken, wo es auch Livemusik gab. Er ezärzählte uns viele interessante Sachen und gab uns Tipps, beispielsweise beim Umgang mit TukTuk- und Taxifahrern. Dank ihm zahlten wir für den etwa fünf Kilometer langen Rückweg zu unserem Hotel umgerechnet etwa 1,25€.
Im Hotel merkten wir, dass wir noch einen kleinen Jetlag haben, weswegen wir auch erst gegen halb 3 eingeschlafen sind.
Uns ist aufgefallen, dass die Thais sehr wichtig ist, dass die Straßen sauber sind. Wo es sauber ist, kommen die Touristen und wo die Touristen kommen, kommt das Geld. So werden jeden Montag die Straßen von vielen Freiwilligen gereinigt. Mülleimer gibt es zwar fast nicht an öffentlichen Plätzen, wenn man jedoch etwas wegschmeißen möchte, kann man bei einem Essensstand nachfragen und darf dort dann seinen Müll entsorgen.
Des Weiteren ist uns die Aufdringlichkeit der Verkäufer hier aufgefallen. Während die Thais relativ entspannt ihre Sachen anpreisen, versuchen viele Inder oder Verkäufer aus Burma, dich in ein Gespräch zu verwickeln und dir dann etwas zu verkaufen. Besonders Anzugverkäufer machen das wirklich gerne. So hat mich einer auf der Straße angesprochen und in seinen Laden geführt, damit er mir seine Karte geben kann. Dort war dann sein Bruder, der mich wirklich lautstark dafür angefahren hat, dass ich in seinen Laden komme, seine Zeit verschwende, sein Bruder hart arbeitet, um Menschen in den Laden zu locken und dass ich nichts kaufe. Er war zwar laut, ist aber relativ höflich geblieben. Im Nachhinein war das ein wirlklich lustiges Erlebnis, was auch die Verkaufsmentalität der Thais ganz gut beschreibt: Nett zu den Käufern sein, um zu verkaufen und um zu überleben. Zudem wird man von jedem TukTuk- und Taxifahrer angequatscht, der auf der Straße steht. Und das sind wirklich viele! Sie sind einem aber auch nicht wirklich sauer, wenn man sie ignoriert, weil sie das wahrscheinlich auch irgendwie nachvollziehen können.
Was auch ziemlich Spaß macht, ost das Handeln. Im MBK Einkaufszentrum wurden wir wohl etwas übers Ohr gehauen, haben dann aber anschließend versucht, immer mehr zu handeln. Als "Farang" (Thailändisch übernommen für "Foreigner", Ausländer) hat man ziemlich viel Luft nach unten, weil die Preise zienlich hoch von den Verkäufern für uns angesetzt sind. Man kommt immer besser ins Handelsspielchen rein, sodass ich in den nächsten Tagen sicher nochmal darüber berichten werde :)

DAY 5

Mar 07 2018

Der fünfte Tag unserer Reise begann um 10 Uhr, weil wir zunächst nicht aus dem Bett gekommen sind. Wir haben noch immer etwas an der Zeitverschiebung zu nagen.
Um aufzuwachen, sind wir zuerst in den Pool auf dem Hoteldach gesprungen. Nach ein paar Fotos haben wir uns fertig gemacht und sind zum riesigen Regierungsviertel losgelaufen, welches aus dem Königspalast, Ministerien und unzähligen riesigen Tempelanlagen besteht. Bei bereits über 30° und knallender Sonne kamen wir ziemlich verschwitzt dort an. Wir haben den Tempel Wat Pho besucht, welcher den liegenden Buddha beherbergt, welcher 40 Meter lang und bestimmt 5 Meter hoch ist. Er besteht aus Gold. Beeindruckend! Dort gab es dann wirklich viele Touristen, jedoch gab es auch wirklich schöne Orte in der Tempelanlage, wo man sich mal entspannen konnte und seine Ruhe hatte.
So sind wir anschließend zur ältesten Massageschule Thailands gegangen, welche sich auch im Wat Pho befindet und haben uns für je umgerechnet 10€ eine Stunde massieren lassen. Die Thaimassage besteht viel aus Drücken, ziehen und knacksen. Das war bestimmt nicht unsere letzte Massage in Thailand!
Nach der Massage haben wir noch den Rest der Anlage besuchtigt, welche viele Ornamentbauten beherbergt, die mit ziemlich viel Liebe fürs Detail gebaut wurden.
Anschließend sind wir zum riesigen Fluss Chao Phraya, welcher durch ganz Bangkok fließt und sind ziemlich weit an ihm entlang gelaufen, ehe wir sehr weit südlich unseres Hotels gelandet sind. Dort sind wir durch Viertel gelaufen, die ein Tourist normalerweise nicht sieht, weswegen wir vermutlich von den Thais angesehen wurden wie Außeriridische. Das typische Straßenessen gab es da vereinzelt auch. Wir haben uns für gegrillte Schweineohren mit Reis entschieden. Sehr knusprig und lecker gewürzt, aber die Knochen sind doch sehr gewöhnungsbedürftig 😂 Als wir noch ein Stückchen weitergelaufen sind,haben wir eine Haltestelle der Touristenboote entdeckt. Für umgerechnet 1,25€ hat man uns zur Haltestelle gefahren, welche nicht weit von unserem Hotel liegt. Auf jeden Fall auch eine super Erfahrung, weil man die krassen Gegensätze in Bangkok sieht. An verkommene Bretterbuden reihen sich schicke Hochbauten oder Restaurants.
Wieder im Hotel angekommen, haben wir uns zunächst etwas ausgeruht (Gestern standen laut meinem Handy 22km und heute 20km Distanz Fußweg zu Buche!) und uns im Pool abgekühlt. Den ersten leichten Sonnenbrand habe ich auch schon am Nacken, an den Armen und an den Füßen. Anschließend sind wir nocheinmal losgezogen, um wiedereinmal Pad Thai und leckere frische Früchte zu essen, über die nahegelegene Partymeile zu flanieren, wo einem Lachgas, Anzüge & PingPongShows en masse angeboten werden und um uns unsere Zugtickets für die morgige Fahrt nach Hua Hin zu kaufen...

DAY 6

Mar 08 2018

Bangkok

ThailandTH

Hua Hin

ThailandTH

Am 6. Tag unserer Reise sind wir um 6 Uhr aufgestanden, um uns schnell fertigzumachen und mit dem Taxi zum Bahnhof zu fahren. Dort hatten wir noch wirklich viel Zeit und so sprach uns ein älterer Thai an und quatschte ein wenig mit uns. Er konnte sogar ein paar Wörter auf deutsch, weil er mal in einem Touristenshop gearbeitet hat. Wie ich das verstanden habe, schläft er am Bahnhof. Wir haben überlegt, ihm etwas zu Essen zu kaufen, waren uns dann aber nicht sicher, ob er das nicht vielleicht als Beleidigung auffassen würde. Spannend zu sehen war auch, wie ein Mönch auch auf seinen Zug wartete, etwas frühstückte und den Rest anschließend der Putzfrau gab. Sie lehnte zunächst ab, er bestand darauf, dass sie es annehmen solle und so nahm sie es auch dankend an.
Als wir in den Zug gestiegen sind, waren wir wirklich erstaunt. Sogar ich hatte mit meinen 1,90m Beinfreiheit én masse in dem in die Jahre gekommenen Zug. Klimatisiert war der Zug auch, weshalb wir uns Pullover anzogen. Der Zug fuhr zunächst durch halb Bangkok. Dabei sah man viele kleine und heruntergekommene Hütten, die direkt an der Zugstrecke stehen. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen dort leben. Man konnte teilweise wirklich durch die Fenster der 1.Etage reingucken. Als der Zug aus Bangkok raus war, sah man schöne Landschaften mit vielen (Reis-)Feldern. Im Zug gab es (Ticketpreis etwa 10€ bei 4 Stunden Fahrt) kostenlose Getränke, sowie je eine Tüte Curry, Fleisch und Reis. Im Nachhinein hat es eher nicht so gut geschmeckt 😂 Aber klasse, dass es so einen Service gibt.
Als wir nach vier Stunden Fahrt in Hua Hin ankamen, knallte die Sonne ziemlich stark und es war äußerst heiß. Wir nahmen uns ein Taxi zu unserem Hotel, welches etwas außerhalb der Stadt lag, ruhten uns aus und gingen anschließend zum Strand. Es war zwar sehr heiß, jedoch haben wir uns nicht eingecremt. Nach fünf Minuten schaute Leona auf ihre Beine und diese waren gerade dabei, rot zu werden. Normalerweise verbrennt Leona nicht so schnell. Danach haben wir uns direkt mit Sonnenspray mit Schutzfaktor 50 eingecremt, der Sonnenbrand an den Schultern und im Nacken blieb bei mir trotzdem 😂
Auf dem ganzen Strand, der sich über mehrere Kilometer zieht, war nichts los, was uns sehr überraschte. Wir sprachen mit ein paar Leuten und diese sagten uns, dass in Hua Hin zwar viele Häuser und Hotels stehen, die Besucher aber eher bessergestellte Thais sind, die über das Wochenende eine Auszeit vom stressigen Bangkok brauchen. Ansonsten spazierten wir viel über den wirklich dreckigen Strand. Überall lag teilweise etwas Müll, tote Fische oder sogar tote Rochen und riesige Quallen herum. Wir gingen in Hua Hin deswegen nur bis zu den Knien ins Wasser, weil niemand im Wasser war und das obwohl wir uns so auf das Meer gefreut hatten.
Anschließend fuhren wir mit einem TukTuk-Bus in die Stadt. Da es in Hua Hin keinen staatlich organisierten ÖPNV gibt, sind die Leute auf die Idee gekommen, Pick-Up-Trucks auf der Ladefläche mit zwei gegenüberliegenden Sitzbänken auszustatten und damit durch die Stadt zu fahren. Man kann diese sogenannten "Song Thaews" überall heranwinken und hinzusteigen. Wenn man auf der Route des Busses aussteigen möchte, drückt man ein Knöpfchen an der Decke und zahlt anschließend zwischen 25 und 50ct p.P.
In der Stadt gibt es jeden Tag den Chatchai-Market. Er zieht sich über zwei lange Straßen und es gibt allerlei Essen, Klamotten etc zu kaufen. Dabei fiel uns auf, dass wir mit Abstand die Jüngsten in dem ganzen Ort waren. Kein Gutes Zeichen..
Danach gönnten wir uns noch für umgerechnet je 2,50€ eine halbe Stunde Fischspa. Dabei knabbern Fische in einem Aquarium an den Füßen alte Haut, Hornhaut etc. weg. Ein lustiges und kitzeliges Erlebnis 😂

DAY 7

Mar 09 2018

Am Morgen regnete es ziemlich heftig, was für Thailand vermutlich nicht sehr ungewöhnlich ist. Zum Tag davor und zum heißen Bangkok war das eine ziemlich willkommene Abwechslung, weshalb wir in den Pool sprangen, uns fertig machten und wollten online die Fahrkarten für die Fahrt nach Koh Lanta am nächsten Abend buchen. Dabei war dies mit meiner MasterCard leider nicht möglich, da ich mich nicht für das MasterCard SecureCode-Verfahren angemeldet hatte. 😤 Bereits um 12 waren nur noch zwei getrennte Betten im Schlafwaggon frei und die erste Klasse war auch bereits ausgebucht.
Anschließend fuhren wir wieder in die Stadt und spazierten. Dabei entdeckten wir das alte Fischerdorf, wo es leckere Meeresfrüchte gab, sowie ein Einkaufszentrum mit europäischen Preisen. Dort gingen wir zu Burger King und probierten Hähnchen mit Klebreis. Das Hähnchen war, bis auf die scharfe Süß-sauersoße nichts besonderes, der Reis schmeckte aber gut 😄
Anschließend fuhren wir wieder zum Chatchai Market und aßen Steaks. Wir haben wieder Lust auf europäische Küche bekommen 😂
Als wir später am Bahnhof Fahrkarten kaufen wollten, gab es nur noch Sitzpätze in der zweiten Klasse. Die Schlafwaggons waren alle restlos ausgebucht. Das ist eine Lehre für uns gewesen und wir werden das nächste Mal deutlich früher die Fahrkarten buchen. Dennoch sind 7,50€/p.P für eine 400 Kilometer lange Bahnfahrt auch schön 😂
Danach ging es wieder auf einem Song-Thaew-Bus ins Hotel. Weil es so voll war, musste ich auf einem Metallbrett am Ende des Pick-Ups stehen. Hat echt Spaß gemacht!
Im Hotel redete ich noch mit einem Rezeptionisten, welcher etwa Mitte 20 gewesen sein muss. Er erzählte mir, dass er ein Jahr lang Kriminologie in Leeds in England studiert hat und jetzt doch aber trotz erfolgreichem Kriminologiestudium im Hotel arbeiten muss. Er klang nicht sehr zufrieden. Die Thais sind zwar sehr stolz auf ihr Land und ihren König, aber die jungen Thailänder scheinen wirklich unzufrieden mit ihren Berufschancen zu sein.
Danach unterhielten wir uns über Essen. Leona und ich haben uns seit Tagen darüber gewundert, was ein normales thailändisches Frühstück ist. Der Rezeptionist meinte, dass er europäisches Essen total eklig und fad findet. Er braucht morgens etwas schön Scharfes, um aufzuwachen. Aber er liebt deutsches Bier und deutsche Wurst! 😂 Die Thais frühstücken eher Reis mit Hähnchen, also eher etwas, was wir vielleicht Mittags essen würden.
Am Ende kaufte ich noch zwei Bier und gab ihm 30 Baht (0,75€) Trinkgeld. Ich fragte ihn, ob Thais das als Beleidigung ansehen würden. Er meinte nein, aber selbstverständlich wäre das auch nicht. Und er hat sich wirklich über dieses kleine Trinkgeld gefreut: "I love money!" :)
Anschließend schauten Leona und ich noch, beim Essen einer Kokusnuss und Drachenfrucht, einen Film und dann gingen wir müde ins Bett.

DAY 8

Mar 10 2018

Heute mussten wir um 12 Uhr auschecken, sodass wir uns Frühstück aufs Zimmer bestellten (2 Toasts + Butter und Marmelade - Die Vorstellung der Thais von europäischem Frühstück).
Nach dem Frühstück sprangen wir nochmal in den Pool, packten unsere Sachen und fuhren in die Stadt. Dort gingen wir an den Strand und saßen mit unseren Backpacks stundenlang herum. Gut, es gibt schlechtere Wege Zeit totzuschlagen, aber irgendwann wurde es uns doch schon langweilig. Wir gingen eine Kleinigkeit essen und anschließend wieder an den Strand. Dabei wurden wir von den Menschen angestarrt, als ob wir betteln würden 😂  Nachdem genug Zeit vergangen war, gingen wir wieder etwas essen und danach ging es los zum Bahnhof. Unser Zug sollte um 21:54 kommen, hatte aber eine Stunde Verspätung. Nichts Neues nach der Fahrt nach Hua Hin für uns. Wir lernten zwei Deutsche am Bahnhof kennen, dessen Zug 80 Minuten zu spät kam.. Die beiden waren geradeeinmal zwei Stunden in Hua Hin und wollten schon wieder weiter. Auch wir waren froh, weiterzufahren, da Hua Hin einen dreckigen Strand hat, ziemlich klein und eher ein Urlaubsort für die ältere Generation ist.
Beim Warten fiel uns auf, dass ein Mann vor einem buddhistischen Novitzen niederkniete und ihm eine Flasche Wasser für seine Fahrt überreichte. Insgesamt also ein Geben und Nehmen, wenn man an unser Erlebnis am Bahnhof in Bangkok denkt.
Nachdem wir keine Fahrkarten für einen Schlafwagen bekommen haben, mussten wir uns mit Plätzen in der zweiten Klasse begnügen. Wieder gab es Beinfreiheit ohne Ende. Als wir in den Waggon kamen, bot uns sogar ein Mönch einen Platz neben sich an, wir hatten jedoch zwei zusammenhängende Plätze reserviert, weshalb wir dankend ablehnten.
Der Waggon war ausgestattet mit sechs Deckenventilatoren, zudem waren alle Fenster offem. Wir fuhren also acht Stunden lang in diesem relativ kühlen, lauten und mit Insekten bevölkerten Zug. Wir versuchten zu schlafen, was auch gelang, jedoch kamen wir nie über etwa eine Stunde hinaus. Tiefschlaf war also nicht. Besonders als der Zug über Eisenbrücken donnerte, was sich anhörte, als ob jemand direkt neben deinem Ohr auf eine riesige Trommel hämmert, und als andere Züge vorbeifuhren, wurde man wach. An irgendeinem Bahnhof habe ich gesehen, dass die Bahnmitarbeiter mitten in der Nacht die Bundesligaspiele geguckt haben 😄

Hua Hin

ThailandTH

Surat Thani

ThailandTH

Krabi

ThailandTH

Koh Lanta

ThailandTH

DAY 9

Mar 11 2018

Etwa gegen sechs Uhr ging dann die Sonne auf und wir waren endlich im Süden. So stelle ich mir Thailand vor: schöne und steile Berge, viele Palmen, Geräusche von exotischen Tieren. Als es dann auch noch etwas nebelig wurde, war das ein klasse Bonus. Etwa eine Stunde später erreichten wir Surath Thani. Der Mönch, welcher auf den Sitzen neben uns saß, wusste schon, dass wir nicht so richtig wissen, wo wir sind und sagte uns, dass wir aussteigen sollen. Eine klasse Erfahrung, soetwas hätte ich nicht erwartet.
Surath Thani ist eine Transitstadt im Südosten des Landes, wo wir noch 45 Minuten auf unseren Bus nach Koh Lanta warten mussten.
Nach einem kleinen Frühstück bei der Busagentur ging es dann mit dem halbvollen Reisebus Richtung Krabi. Auch hier reihten sich entlang der Straße Palmen an Palmen, teilweise sogar mit Kokusnüssen. In Krabi mussten wir erneut umsteigen und fuhren dann mit dem Minivan Richtung Koh Lanta. Dabei ging es nicht direkt auf die Fähre in Krabi, sondern ersteinmal in Richtung Little Lanta. Dort angekommen, fuhr der Bus auf die Fähre, welche vermutlich günstiger sein muss, als die, welche ab Krabi fährt. Nach zwanzig Minuten auf der Fähre wurden wir anschließend direkt in unser Hotel gefahren, welches am Kaw Kwang Beach am nördlichsten Zipfel Koh Lantas liegt. Im Minivan haben wir eine Deutsche kennengelernt, welche mit ihrem englischen Freund für vier Monate in Asien unterwegs ist. Beide haben ihre Jobs gekündigt und man konnte sich gut mit ihnen unterhalten. So ging die Zeit schneller rum, auch wenn wir mit zwei Stunden Verspätung im Hotel ankamen. Danach waren wir wirklich geschafft, aber gingen direkt ans Meer. Das Meer und die Landschaft drumherum waren klar und wunderschön, das Wasser war auch verdammt warm. Ich entdeckte sogar ein Korallenriff mit vielen Fischen etwa 40 Meter vor dem Strand. Das Wasser war da aber auch noch relativ niedrig. Fotos und Videos mit unserer in Thailand gekauften GoPro folgen bestimmt noch, sobald wir hier eine SD-Karte und Schnorchelbrillen gefunden haben :)
Danach hatten wir Hunger und aßen ersteinmal am Hotelstrand zwei leckere Pizzen. Besonders die mit frischen Meeresfrüchten war richtig lecker! Danach spazierten wir über den Strand und entdeckten, dass der ganze Strand mit Löchern übersäht war, die die Krabben gebuddelt haben. Dabei reicht der Durchmesser dieser Löcher von Bleistiftgroß bis etwa 5cm. Wenn man über den Strand geht sieht man, wie etwas vor einem weghuscht und in diese Löcher huscht. In Thailand herrscht nunmal Ebbe und Flut. Auch die kleinen Kackwürstchen am Strand stellten sich als Seegurken heraus 😂
Nachdem wir uns nocheinmal an den Strand gelegt haben, haben wir endlich mal wieder geduscht, und machten danach wieder einen Strandspaziergang, diesmal aber in der Dunkelheit. Die Krabben waren bei Dunkelheit wieder sehr aktiv, am Strand standen Krabbenfischer mit ihren Netzen und in der Ferne erblickte man viele Lichter vom Fischerbooten. Der Fisch und die Meeresfrüchte scheinen hier also auf jeden Fall frisch zu sein! :)

DAY 10

Mar 12 2018

Heute ging es direkt nach dem Aufstehen an den Strand. Die Sonne knallte schon um 10 Uhr morgens unerbitterlich. Man muss wirklich aufpassen, dass man sich regelmäßig eincremt und genug trinkt. Ich habe schon einen leichten Sonnenbrand am Rücken 😂
Der Tag war eher einer zum entspannen bei 35°. Wir schwammen eine Runde in dem warmen und klaren Wasser, kletterten auf dem schönen Riff herum und sahen dabei einen Fischer, der den frischen Fisch von einem Stein aus angelte. Auch Krabben huschten zwischen den Steinen entlang und verschwanden ganz schnell wieder. Am Strand lag die ganze Zeit ein Hund, welcher Schutz vor der Sonne suchte. Er war schon den ganzen Morgen da gewesen und deshalb streichelten wir ihn und gaben ihm etwas Wasser. Als wir entspannt auf unseren Liegen Bücher lasen, verschwand er im Schatten einer Liege. Allgemein sind die vielen Streuner hier in Thailand total süß, auch wenn ich eher kein Hundemensch bin 🐺🤔
Nachdem wir uns am Strand ausgeruht hatten, gingen wir duschen und fuhren mit dem Tuk Tuk in die Stadt. Genauso wie in Bangkok und in Hua Hin waren hier Straßen abgesperrt, auf denen abends täglich ein Markt ist. Wir aßen Döner (eher Dürüm/Wrap-mäßig), welcher wirklich frisch schmeckte. Das Fleisch am Spieß sind aufeinandergeschichtete Hähnchenbrüste und nicht so eine zusammengewürfelte Pampe wie in Deutschland. War sehr lecker! Danach gab es einen gegrillten Maiskolben, leckere "Crepes" (Eins mit Nutella und eins mit Banane und Kokusnuss) und IceRolls (auch wenn die bei unserem Urlaub in Barcelona besser waren).
Danach kauften wir Schnorchelbrillen, eine neue Badehose für mich, ein Strandkleid für Leona und eine SD-Karte für unsere GoPro. Die SD-Karte kostete teilweise bis zu 1.000 Baht (25€) bei den Ständen, ehe wir die gleiche Marke bei Tesco für 460 Baht (11€) kauften. Und wieder angekommen im Hotel funktionierte die Actioncam super. Morgen werden also Bilder und Fotos von dem kleinem Korallenriff bei uns am Strand gemacht :)

Jetzt sitze ich am Abend mit Leona auf der Terasse und die Mücken schwirren hier herum. In Bangkok haben wir uns ein Spray gekauft, welches 95% von dem Wirkstoff DEET enthält. Kann ich jedem empfehlen, der in solch Insektenreichen Gebiete unterwegs ist. Die Vieher verschwinden sofort und trauen sich nichtmal in die Nähe des schönen Zitrusduftes!

DAY 11

Mar 13 2018

Heute waren wir den ganzen Tag am Strand, gingen auf den Klippen spazieren und lasen entspannt Bücher.
Danach gingen wir in die Hotellobby und buchten uns für den nächsten Tag eine Schnorcheltour nach Koh Rok. Wo wir schonmal dabei waren, liehen wir uns einen Motorroller aus und drehten auf der ruhigen Straße am Hotel unsere Runden.
Der Roller kostet umgerechnet etwa 6€ am Tag. Falls man ohne Führerschein von der Polizei angehalten wird, zahlt man 10€ im Revier und bekommt anschließend einen Freifahrtschein für drei Tage. 😂
Da Leona es sich nicht zugetraut hat mit dem Roller im thailändischen Verkehr zu fahren, durfte ich sie also rumkutschieren, anders als in Deutschland. 😄 Nachdem wir extrem viel Sprit verfahren haben (Tank war halb voll), fuhren wir zunächst zur Tankstelle. Ich wollte 5 Liter tanken, der Tankwart gab mir aber nur zwei für 50 Baht (1,25€), weil der Roller nicht mehr fasste. Ich hab immer gedacht, die 125er fassen mehr. Anschließend sind wir an einen Strand gefahren, von dem man den Sonnenuntergang schön beobachten kann. Ich musste mich zunächst an den Linksverkehr und allgemein ans fahren gewöhnen, aber ich war ziemlich sicher. Mit etwa 30km/h (der Tacho war kaputt) und viel Vorsicht fuhren wir danach, wie gestern auch, zum Nachtmarkt am Saladan Pier. Dort aßen wir etwas und kamen mit Hannah und Sören aus Deutschland ins Gespräch. Die beiden bereisen Südostasien für drei Monate. Dabei fiel mir auf, dass ich das allererste mal in meinem Leben in der Situation war, keinen Alkohol trinken zu dürfen. Sonst habe ich die Fahrer immer bemitleidet 😂 Gegen 22 Uhr ging es nach Hause, da wir am nächsten Morgen früh aufstehen mussten.

DAY 12

Mar 14 2018

Heute mussten wir schon um halb 7 aufstehen, damit wir unser Boot zum Schnorcheln kriegen konnten.
Nach dem Frühstück holte uns das Speedboot direkt am Hotelstrand ab und auch Sören vom Vorabend ist mitgekommen.
Nachdem ein paar andere Hotelstrände vom Boot abgeklappert wurden, fuhren wir etwa 40 Minuten nach Koh Rok. Koh Rok besteht aus zwei Inseln und ist weitestgehend unbewohnt.
Dort angekommen erblickten wir wunderschönes, glasklares Meerwasser und es ging direkt vom Boot runter zum Schnorcheln. Wir hatten 30 Minuten und fuhren danach für weitere 30 Minuten zu einer anderen Stelle, unweit der Ersten. Danach gab es an einem wunderschönen Strand Mittagessen und etwa 90 Minuten "Freizeit". Man konnte baden, sich sonnen und an einem riesigen Korallenriff schnorcheln. Da Leona und ich am Tag davor genug verbrannt sind, aßen wir zu dritt und schnorchelten danach noch eine Runde. Anschließend ging es für weitere 30 Minuten zu einem anderen Korallenriff an der anderen Insel Koh Roks, ehe wir wieder zum Hotel fuhren.
Die Landschaft Koh Roks ist kaum in Worte zu fassen. Eine Landschaft, wie man sie nur von Postkarten oder aus dem Reiseführer kennt ! Zwei große und ziemlich bewaldete Berge, die aus dem Meer ragen, wunderschöne Sandstrände, sauberer Sand, der unter den Füßen zergeht und Wasser so klar, dass man ohne Probleme bestimmt 75 Meter weit gucken kann. Die Korallen waren wunderschön. Überall gab es schöne Riffe, viele Fische, die auch teils neugierig waren und zu mir ankamen, wenn ich mich nicht bewegte. Ich habe viele Anemonen mit Clownsfischen (Tourguide: "see, Nemo!!"), kleine Schwertfische, und sogar einen großen Regenbogenfisch gesehen. Vor den schönen, aber gefährlichen, Seeigeln musste man sich besonders bei Ebbe sehr hüten. So einen Stachel will man nicht im Fuß haben. Ich hätte wirklich stundenlang in diesen Fischstädten schwimmen können, weil das wirklich ein faszinierendes Erlebnis war. Die 30€ p.P. haben sich dafür definitiv gelohnt und waren sehr fair, weil auch die Tourguides viel Spaß an ihrer Arbeit hatten und sehr gute Tipps geben konnten. Soetwas würde ich immer wieder sehr gerne wiederholen!
Wir haben viele Fotos und Videos gemacht, die jedoch noch auf unserer Actioncam sind. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, sie auf unsere Handys rüberzuziehen und die Bilder hier zu posten. :)
Diese wirklich reine Schönheit der Natur hat mich wirklich dazu angeregt, darüber nachzudenken, wie wichtig es doch ist, solche Lebensräume für Fische zu erhalten. Ich werde mich demnächst auf jeden Fall darüber informieren, wie man dafür etwas tun kann.
Nach dem Schnorcheln ruhten wir uns noch bei Kokusnüssen, Wassermelone und unseren Büchern auf unserer Terasse aus, zumal wir nicht mehr in die Sonne wollten, da ich nun sogar auf der Kopfhaut Sonnenbrand habe 😂 Auch trotz dem ständigen einschmieren mit wasserfestem Sonnenspray mit Faktor 50 sind wir beide fast komplett verbrannt, da die Sonne einfach unfassbar knallt, besonders bei den knapp 40°, die wir heute hatten.
Danach fuhren wir mit dem TukTuk zum Nachtmarkt am Saladan Pier und trafen uns mit Hannah und Sören vom Vortag. Wir aßen und tranken ein wenig, ehe wir nach Hause fuhren und deutlich erschöpft ins Bett fielen.

DAY 13

Mar 15 2018

Heute früh haben wir uns ein Moped gemietet und fuhren erstmal zu einer Frau, die für 1€/kg Wäsche wäscht. Nachdem wir unsere Wäsche abgegeben hatten, fuhren wir kurz zum Saladan Pier und fragten nach, wann die Fähren am Samstag nach Phuket fahren. Anschließend kaufte ich mir dort noch eine Cap, damit mein Sonnenbrand am Kopf nicht noch schlimmer wird. Leona kaufte sich ein weisses Top mit kurzen Ärmeln, damit ihr Sonnenbrand am Rücken nicht noch schlimmer wird 😂
Anschließend fuhren wir von Nordwesten los und kamen dann am Ende der Straße im Südosten an. Dort gab es an sich nicht viel, jedoch veränderte sich die Landschaft ständig und man hatte ständig einen wirklich schönen Ausblick auf die bergige Landschaft Koh Lantas. Anschließend wollten wir noch in den Südwesten der Insel, wofür wir nochmal etwa 20 Kilometer zurücklegen mussten, da wir zunächst zurückfahren mussten, da es keine Straße von Südost nach Südwest gibt. Auf dem Rückweg setzten wir uns in ein wunderschönes Restaurant am Meer. Man hatte einen wundervollen Ausblick auf das Meer und die Inseln in der Nähe, da es ziemlich hoch liegt.
Anschließend fuhren wir in dem Südwesten der Insel. Es war ein sehr bergiger Weg mit bis zu 19% Steigung. Ein ständiges auf und ab mit scharfen Kurven, aber die Fahrt meisterte ich mit Leona hintendrauf ohne irgendwelche Schäden 😂 Wir kamen nach einer Stunde an einem wirklich schönen Strand an, welcher umgeben von Bergen war. Leider war das Wasser nicht so sauber und ziemlich steinig, weshalb wir uns nach einem kurzen Sprung ins Wasser auf den verdammt bergigen Weg zurück machten. Ich musste mich teilweise wirklich konzentrieren, um die engen Kurven nach steilen Abfahrten gut zu kriegen. Wir sahen dabei noch zwei Affen auf der Straße und drei Elefanten. Allerdings waren diese Elefanten angekettet, weshalb wir sie nicht näher betrachtet haben.
Auf dem Weg zum Hotel fuhren wir noch an einem Markt vorbei, an dem wir Halt machten. Wir tranken eine Kokusnuss und aßen etwas Hotdogartiges und etwas, das türkischen Honig darstellen sollte, was aber irgendwie nach nichts schmeckte 🤔 Der Markt war auch eher für die Einheimischen, da es dort viel Fisch (mit vielen Fliegen) und Gemüse gab.
Wir nahmen uns noch eine geschnittene Ananas und Wassermelone für etwa 1€ mit. Eine große, ungeschnittene und frische Ananas gibt es in Thailand schon für umgerechnet 25ct. Ein Traum!
Anschließend tankten wir für 1,25€ das Moped voll und dann ging es noch zur Wäschefrau, die unsere Wäsche in der Zwischenzeit gewaschen, gebügelt und zusammengelegt hatte.Nachdem wir laut Google Maps 80 Kilometer zurückgelegt hatten, ging es noch ins Hotel und wir entspannten uns bei Bier, einer verdammt leckeren und frischen Meeresfrüchtepizza, sowie Ananas und wassermelone auf unserer Terasse :)

Kaw Kwang Beach Resort

ThailandTH

Saladan Pier

ThailandTH

Südost Koh Lanta

ThailandTH

Bamboo Beach

ThailandTH

Kaw Kwang Beach Resort

ThailandTH

DAY 14

Mar 16 2018

An diesem Morgen fuhren wir wieder mit dem Moped los und hatten eigentlich einen Strand im Südwesten Koh Lantas im Blick, der am vortag von Weitem ganz schön ausgesehen hat. Zunächst fuhren wir zum Saladan Pier und kauften uns zwei Tickets für die Fährfahrt am nächsten Tag nach Phuket.
Da wir den Nordosten der Insel noch nicht erkundet hatten, fuhren wir aber danach einen Kreis um die halbe Insel. Im Nordosten gab es nicht viel, außer Wald, bergiger und schöner Landschaft und noch mehr Wald 😄 Nachdem wir wieder am Saladan Pier ankamen, fuhren wir zu einem Strand, an dem wir kurz Halt machten und uns im Wasser abkühlten und anschließend bis in den Süden der Insel, ehe wir steil bergab um die Kurve fuhren und dort plötzlich Pylonen aufgestellt waren. Dort begann der Koh Lanta Nationalpark. Für einen kleinen Eintrittspreis durfte man den Berg weiter steil hinabfahren, das Moped abstellen und im Park spazieren. Am südlichsten Zipfel Koh Lantas kletterten wir zunächst zu einem Leuchtturm hinauf, von dem man einen schönen Blick hatte. Danach spazierten wir am Strand weiter und nahmen eine kleine Dschungelroute durch den Wald. Es ging die ganze Zeit auf und ab und man musste fast die ganze Zeit Treppen steigen. An einem Punkt hatten wir das Gefühl, dass wir verfolgt werden. Tatsächlich hatte uns eine Gruppe von Affen entdeckt und sich über uns von Baum zu Baum geschwungen und uns unauffällig verfolgt. Irgendwann kamen wir an einen Punkt, wo es eine kleine Brücke gab, die jedoch zusammengestürzt war. Also mussten wir in eine kleine Schlucht hinab und wieder hinauf steigen. Fünf Minuten später kam wieder eine Brücke, die jedoch nicht kaputt war und sie war an einem Punkt, wo man nicht einfach so hinabsteigen konnte. Sehr vertrauenserweckend. 😂 Nachdem wir Affen, Geckos und ein paar Eichhörnchen gesehen hatten, hatten wir endlich, völlig nassgeschwitzt, den Dschungelweg geschafft und waren ganz oben beim Eingang des Nationalparks angekommen. Der Hinabstieg auf einer befestigten Straße war so steil, dass ich meine Flip Flops ausziehen musste, damit ich nicht einfach hinfalle und runterrolle. Auf dem Weg nach unten zum Parkplatz sahen wir noch zwei Gruppen von Affen. Ein Affe der ersten Gruppe hat Leona komischerweise angefaucht, die zweite Gruppe konnten wir jedoch gut beobachten. Die älteren Affen entlausten die Jungen und die Jungen spielten im Gebüsch.
Nachdem wir am Parkplatz angekommen waren, waren wir gespannt, ob unser schöner rosa Honda Scoopy I es den Berg wieder hinauf schafft. Zunächst schaffte er die erste Hälfte, dann zog er aber auf einmal gar nicht mehr und wir blieben stehen. Leona stieg ab und lief und ich fuhr die letzten 50 Meter hoch. 😂
Wir fuhren wieder Richtung Hotel und fanden dann, noch im Süden der Insel, ein wunderschönes Restaurant, mit einem noch schöneren Namen, das "Richard Restaurant" 😍 Es ist auf einer Klippe gebaut und es ragen viele kleine Häuschen für bis zu 6 Personen aus der Klippe hinaus. Bei einer Kokusnuss und einer kalten Cola genossen wir die schöne Landschaft. Danach ging es wieder zurück zum Hotel und nach einer kalten Dusche noch zum Saladan Pier, wo wir uns in ein Restaurant setzten. Leona aß Garnelen mit Reis und ich bestellte mir Hecht mit Pommes. Total lecker!
Anschließend packten wir unsere Sachen, um am nächsten Tag die Fährfahrt nach Phuket anzutreten.

Kaw Kwang Beach Resort

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Saladan Pier

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Nordost Koh Lanta

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Bamboo Beach

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Mu Ko Lanta Nationalpark

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Richard Restaurant

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Kaw Kwang Beach Resort

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